So macht Lernen Spaß

So macht Lernen Spaß

Foto: djd/Studienkreis

Foto: djd/Studienkreis

 

(mpt-14/47698a). Zum Lernen benötigt man vor allem zwei Dinge: Konzentration und Motivation. Erwachsene können meist gut selbst einschätzen, was sie zum Lernen benötigen und wann sie lieber eine kurze Pause machen sollten. Kindern hingegen fällt es wesentlich schwerer, ihr Lernpensum festzulegen und dabei auch sinnvolle Pausen miteinzubeziehen.

Lernen nach Plan – mit Spaß an der Sache

Lernen ist wichtig. Doch um intensiv und konzentriert lernen zu können und Schwächen abzubauen, sollte vor allem eine kontinuierliche, regelmäßige und individuelle Lernmethode im Vordergrund stehen. Wer kontinuierlich lernt, sollte zudem auf jeden Fall seine Schwächen kennen, damit diese mit gezieltem Üben und Lernen abgebaut werden können. Eine sinnvolle Hilfe sind hier beispielsweise Lernpläne, wie die des Studienkreises (studienkreis.de/infothek). Sie erleichtern es Kindern, aber auch den Eltern, den Lernstoff sinnvoll in den Alltag zu integrieren. Ein Lernplan orientiert sich an dem zur Verfügung stehenden Zeitkontingent. Wenn man beispielsweise fünf Tage in der Woche Zeit hat, kann man einen selbst strukturierten Lernplan erstellen, um ein bestimmtes Ziel anzustreben.

Beispiel für einen sinnvollen Lernplan

Tag 1: Zunächst wiederholt man bereits gut erlernten Stoff und hält eventuell auftretende Wissenslücken in schriftlicher Form fest. Mit dem Hauptthema in Verbindung stehende Themengebiete werden in diesem Zusammenhang ebenfalls bearbeitet und in schriftlicher Form verständlich aufbereitet.

Tag 2: Nun steht die mündliche Wiederholung des am Vortag bearbeiteten Lernstoffs auf dem Plan. Hierfür sollte man sich etwa 15 Minuten Zeit nehmen. Danach wird die erste Hälfte des Lernstoffs vorbereitet und bearbeitet und noch einmal schriftlich wiedergegeben. Dazugehörige Informationen können im Internet oder in Lexika recherchiert werden.

Tag 3: Am dritten Tag wird nach dem Schema des zweiten Tages gearbeitet, jetzt allerdings mit der anderen Hälfte des zu lernenden Stoffs.

Tag 4: Wiederholung steht am Anfang des vierten Tags. Für eine Viertelstunde wird nun ebenfalls der Lernstoff des davorliegenden Tags mündlich wiedergegeben. Weitere 45 Minuten dienen dazu, alle Wissenslücken der vergangenen Tage aufzuarbeiten. Zum Abschluss werden im Internet alle für das Prüfungsthema relevanten Fragen recherchiert und die Lerneinheit damit beendet.

Tag 5: Zum Abschluss der fünftägigen Lernwoche werden alle Themen noch einmal wiederholt. Dies sollte etwa 90 Minuten nicht überschreiten. Danach können die Schüler noch ein wenig im Internet und im Lexikon herumstöbern, um neue Impulse zum Lernstoff zu erhalten. Das festigt zusätzlich den Lerneffekt.

Pausen sind wichtig

Pausen sind während des Lernens wichtig. Man sollte darauf achten, dass man sich nach einer länger andauernden Lerneinheit genügend Zeit für eine Pause, wenn möglich im Freien, nimmt. So kann man sich bewegen, frische Luft schnappen und für eine Weile etwas Abstand vom Lernen finden, um dann wieder frisch ans Werk zu gehen. Nur so kann man auch eine ausreichende Konzentration gewährleisten.