Beschwerden in den Wechseljahren durch Progesteronmangel

Bild: 77140

(mpt-14/48747). Bei den weiblichen Sexualhormonen steht meist das Östrogen im Vordergrund. Ebenso wichtig ist jedoch das Progesteron, auch als Gelbkörperhormon bezeichnet. Es wird bei gebärfähigen Frauen nach dem Eisprung im Gelbkörper gebildet, der sich aus den Resten der Eihülle entwickelt. Das Hormon sorgt dafür, dass sich die Gebärmutterschleimhaut auf die folgende Schwangerschaft vorbereitet. Wird die Frau nicht schwanger, fällt der Progesteronspiegel wieder ab und schließlich setzt die Menstruation ein.

Bleibt der Eisprung aus, fehlt Progesteron

Mit Beginn des Klimakteriums findet immer öfter kein Eisprung mehr statt, womit auch die erhöhte Progesteronproduktion in der zweiten Zyklushälfte ausbleibt. Dadurch kommt es in dieser Phase zu einem relativen Östrogenüberschuss. Dann zeigen sich oft die ersten Wechseljahresbeschwerden durch Progesteronmangel mit Symptomen wie unregelmäßigen Monatszyklen, besonders starken Blutungen, Stimmungsschwankungen und schmerzhaftem Brustspannen. Schlafstörungen sind ebenfalls häufig, da die schlaffördernde Wirkung des Progesterons wegfällt. Und weil der Östrogenüberschuss auch die Einlagerung von Wasser begünstigt, legen Frauen oft an Gewicht zu.

Progesteronmangel lässt sich behandeln

Durch einen Progesteronmangel verursachte Beschwerden lassen sich oft durch eine Substitution des Hormons (www.hormontherapie-wechseljahre.de) lindern. Eine Untersuchung des Münchener Max-Planck-Instituts hat beispielsweise ergeben, dass der gestörte Nachtschlaf durch mikronisiertes Progesteron wieder deutlich ruhiger werden kann. Ödeme und damit die lästigen Brustschmerzen können ebenfalls verringert werden, da es auch wasseraustreibend wirkt. Weiterhin werden dem Progesteron stimmungsaufhellende und hautglättende Wirkungen zugeschrieben. Bei einer Hormonersatztherapie setzt man es auch gemeinsam mit Östrogen ein, um Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut zu verhindern.

Besser natürlich als synthetisch

Um Wechseljahresbeschwerden durch Progesteronmangel zu behandeln, gibt es sowohl synthetische Gestagene als auch körperidentisches Progesteron, etwa Utrogest. Dabei zeigte sich das natürliche Progesteron in Studien verträglicher und hatte ein geringeres Risiko für Nebenwirkungen. So konnte bei der Therapie mit dem naturidentischen Hormon im Gegensatz zu einer längerfristigen Therapie mit Gestagenen kein erhöhtes Brustkrebsrisiko beobachtet werden. Weitere Einsatzmöglichkeiten für Progesteron sind die Behandlung von Brustbeschwerden und unerfüllter Kinderwunsch. Auch kann es Frühgeburten verhindern helfen.

Selbsthilfe mit Sport und Entspannung

Neben einer medikamentösen Behandlung kann auch Eigeninitiative menopausale Beschwerden lindern. Besonders günstig ist regelmäßiger Sport, aber auch aktive Entspannung etwa mit Meditation, Yoga oder progressiver Muskelentspannung nach Jacobson kann die Nerven beruhigen und stärken. Feste Schlafenszeiten erleichtern das Einschlafen. Auf Alkohol und Zigaretten sollte man weitgehend verzichten, dafür gesund und vitaminreich essen.

Wärmepumpe: Das Schwimmbad auf angenehme Badetemperaturen bringen

deutsche journalisten dienste Bild: 73375

Umweltfreundliche Technik zur Poolbeheizung

(mpt-14/48011). Klimaschonend mit erneuerbaren Energien Wärme zu erzeugen, liegt im Trend. Heute setzen Hauseigentümer Umwelttechniken wie etwa die Wärmepumpe nicht nur ein, um ihr Haus preiswert und umweltfreundlich zu beheizen. Auch bei einem privaten Schwimmbad im Garten ist die Wärmepumpe immer öfter im Einsatz. Und das aus gutem Grund. Denn nicht nur die Umwelt profitiert von dieser klimafreundlichen Technik, auch die Betriebskosten für den Pool sinken spürbar.

Behagliche Wassertemperaturen dank Thermodynamik

Bisher sind alleine Wärmepumpen in der Lage, Wärme energieeffizient ohne die Verbrennung von Holz, Kohle, Gas oder Öl zu liefern. In einem sogenannten thermodynamischen Prozess heben sie Wärme, die sie direkt aus der Umwelt beziehen, auf ein höheres Temperaturniveau. Rund drei Viertel der Wärme, die am Ende des Prozesses für den Pool zur Verfügung steht, stammen kostenlos aus Umweltwärme, nur etwa ein Viertel kommt aus der Steckdose und wird für den Betrieb des Kompressors und der Umwälzpumpe benötigt. Kann die Wärmepumpe teilweise über Eigenstrom von einer hauseigenen Photovoltaikanlage betrieben werden, fällt die Bilanz noch günstiger aus.

Wärme aus der Luft: Ideal für den Outdoor-Pool

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für den Pool ist die einfachste Möglichkeit, die effiziente Umwelttechnik zu nutzen. Sie wird einfach aufgestellt, Erdarbeiten oder Tiefbohrungen wie bei Wärmepumpen mit der Wärmequelle Grundwasser oder Erdreich sind nicht erforderlich. Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten bei höheren Außentemperaturen besonders effektiv – also genau dann, wenn ein Swimmingpool im Freien auch tatsächlich genutzt wird. Während der Frühlings-, Sommer- und Herbstmonate liefert die Außenluft immer genügend Wärme für einen effizienten Betrieb.

Verschiedene Geschwindigkeiten für einen sparsamen Lauf

Geregelte Wärmepumpen wie die "ZS 500" des Herstellers Zodiac [ http://www.zodiac-poolcare.de ] arbeiten noch besser als ungeregelte. Die Regel- und Steuertechnik der Wärmepumpe kennt drei verschiedene Heizmodi. Dabei wird das Lüfterrad, das die Luft über einen Wärmetauscher leitet, mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten gesteuert. Bei hohen Drehzahlen liefert die Wärmepumpe hohe Leistungen, bei minimalen Drehzahlen ist die Energieeffizienz besonders gut und das System läuft besonders leise.

Für jede Leistungsanforderung das richtige Programm

Je nachdem, wie viel Wärme das Wasser im Pool gerade benötigt, passt sich die Heiztechnik dem aktuellen Leistungsbedarf an. Ein "Smart"-Programm lässt die Wärmepumpe im am meisten benötigten Normalbetrieb laufen. Dieses Programm hält die Wassertemperatur automatisch konstant. Ist das Wasser spürbar kühl und soll es schnell auf Wunschtemperatur gebracht werden, schaltet man das "Boost"-Programm ein. Es liefert maximale Wärmeleistung und heizt in kurzer Zeit auf. Im "SilentEco"-Modus erreichen geringe Lüfterdrehzahlen einen guten Leistungskoeffizienten (COP). Die Relation von Stromverbrauch und Wärmeertrag ist hier besonders günstig. Durch den leisen Lauf schont der "SilentEco"-Modus die Nerven der Nachbarn, wenn die Wärmepumpe beispielsweise über Nacht arbeiten soll.

Auch zur Nachrüstung geeignet

Um ein privates Schwimmbad mit einer Wärmepumpe zu beheizen, kann man diese auch nachrüsten. Der Wasserzulauf wird einfach nahe dem Technikraum über einen Bypass am Filterausgang angeschlossen. Zusätzlich ist nur ein Stromanschluss erforderlich. Es wird empfohlen, die Installation und Inbetriebnahme durch einen Fachmann für Schwimmbadbau und Poolbeheizungssysteme durchführen zu lassen.

Blickpunkt: Gartenprofile schaffen klare Linien und schöne Formen

Da die Gartenprofile flexibel sind, kann man mit ihnen auch geschwungene Linien setzen. Foto: djd/terra-S

Da die Gartenprofile flexibel sind, kann man mit ihnen auch geschwungene Linien setzen.
Foto: djd/terra-S

(mpt-14/48945). Einen perfekten Garten gibt es nach Meinung ihrer Besitzer nie. Irgendwas kann immer verbessert werden: Ob das ein buntes Blumenarrangement ist, das Anlegen eines Gemüsebeetes oder ein neuer Sichtschutz. Neben dem Wissen um die Bedürfnisse der Pflanzen brauchen Gartenbesitzer aber auch ein Gefühl für das Gesamtbild, schließlich soll alles zusammenpassen. Kontraste an der richtigen Stelle und Stil-Elemente dienen als zusätzliche optische Highlights. Wie man aus seinem Garten einen Blickfang macht, lesen Sie hier.

Gartenprofile sind vielfältig einsetzbar

Klare Linien und Formen schaffen zum Beispiel flexible Gartenprofile. Dank ihrer Biegsamkeit können diese Einfassungssysteme an jeder Stelle im Garten eingesetzt werden. Etwa entlang einer Rasenkante, rund um das Beet oder als Wegeinfassung. Mit ihnen lassen sich auch Anpflanzungen an Hanglagen befestigen und Terrassen einrahmen. Egal ob geometrisch oder geschwungen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch sanfte Biegungen und leichte Kurven können problemlos gestaltet werden. Die Gartenprofile ersparen zudem eine Menge Arbeit, da zum Beispiel keine Rasenkanten mehr abgestochen werden müssen und auch die Ausbreitung von Wurzelgeflecht verhindert wird. Als Bewässerungsringe rund um Sträucher helfen sie bei der Bemessung der richtigen Wassermenge und sorgen dafür, dass das Wasser an der Pflanze gehalten wird.

Tipps zur Verlegung der Gartenprofile

Sind die Profile in der gewünschten Weise ausgelegt, werden sie miteinander verschraubt und mit einem Kunststoffhammer mit Hilfe von Fixierstäben in den Boden eingebracht. Aufgrund der Wellenprofilierung werden keine zusätzlichen Befestigungen benötigt. Wichtig ist, dass das Erdreich frei ist von Steinen, Bauschutt und Wurzeln. Ein sehr harter Boden sollte vorab gewässert werden.
In einigen Fällen, zum Beispiel bei befahrenen Wegen oder in engen Radien, können auch Betonfundamente gesetzt werden. Gleiches gilt auch für die Verlegung in Kies, wo die Fundamente den Profilen punktuell Halt gaben. Auch hier hilft die Wellenprofilierung, so dass die Gartenprofile ohne zusätzliche Verankerung direkt in den Beton eingesetzt werden können. Die Einbauhöhe bleibt den Gartenbesitzern selbst überlassen. Je nach Anwendungsbereich und eigenen Vorlieben kann das Profil fast ebenerdig sein oder auch teilweise über dem Boden herausragen. Die abgerundete Oberkante schützt vor Verletzungen.

Antikstahl für den Landhaus-Stil

Die Gartenprofile sind in ganz unterschiedlichen Materialien, wie etwa Edelstahl oder Aluminium, erhältlich. Im Trend ist jetzt neu der "terra-S Antikstahl" [http://www.gartenprofil3000.com]. Wer es ländlich mag, liegt mit diesem Antikstahl genau richtig. Für die rustikale Optik wurde der witterungsbeständige Cortenstahl mit einer feinen Schicht aus Rost überzogen. Die typische rostbraune Färbung setzt stilvolle Akzente entlang der Rasenstücke oder Blumenbeete. Je nach Bedarf, kann man den Antikstahl in verschiedenen Profilhöhen kaufen.

Noch mehr interessante Artikel finden Sie hier: Multi-Blog

Arbeitsplätze für Mütter

Foto: djd/Cosmeda International GmbH

Foto: djd/Cosmeda International GmbH

Jobs in der Kosmetik-Branche bieten oft viel Flexibilität

(mpt-13/18). Haben Mädchen und Jungen ihre Ausbildung abgeschlossen, befinden sie sich erst einmal in derselben Situation: Die jungen Berufseinsteiger sind hoch motiviert und wollen meist ambitionierte Ziele erreichen. Dafür sind sie oft bereit, sich am Arbeitsplatz stärker als der Durchschnitt einzubringen. Die erste Zeit am neuen Arbeitsplatz ist deshalb häufig sehr erfolgreich. Der Einstieg in den Beruf ist von interessanten Erfahrungen geprägt. Das ändert sich – insbesondere für Frauen – wenn erst einmal ein Baby das Licht der Welt erblickt. Zwar sind auch mehr und mehr Väter bereit, wenigstens für ein paar Monate eine Pause im Job einzulegen und die Elternzeit zu nutzen. Doch die Mütter sind es, die die verantwortungsvollen Aufgaben der Kindererziehung zum überwiegenden Teil übernehmen. Das ist der Grund dafür, dass sie Arbeitsplätze mit einem möglichst hohen Maß an Flexibilität benötigen. Jobs in der Kosmetik-Branche, Tätigkeiten als Kundenberaterin und Berufe, die problemlos am Abend auszuüben sind, stoßen daher gerade bei Müttern auf großes Interesse. Denn diese Arbeitsplätze ermöglichen den Müttern, ihre Berufstätigkeit beizubehalten.

Frauen setzen auch im Job gern auf Kontakt zu Menschen und auf Kreativität

Im zwischenmenschlichen Bereich wird Frauen vielfach eine ausgeprägte Sensibilität attestiert. Kreativität und Kontaktfreude gelten vielen Arbeitgebern als bedeutende Soft Skills von Frauen. Arbeitsplätze, an denen sie in Kontakt mit Menschen kommen, etwa in der Kosmetik-Branche, interessieren viele von ihnen besonders. Haben sie das Gefühl, dass sie anderen helfen können, empfinden sie das häufig als persönliche Bereicherung. Auch ihre Kommunikationskompetenz ist in vielen Jobs sehr gefragt. Ein wichtiger Schwerpunkt sind für sie die Beziehungen zu den Kunden und Kundinnen. Das macht sie zu kompetenten und sensiblen Beraterinnen, wie sie in vielen Firmen gefragt sind.

Arbeitsplätze für Mütter: Teilzeitjobs sind beliebt

Gerade Kosmetik-Berufe oder auch die Arbeit als Friseurin geben Frauen die Chance, mit recht wenig Arbeitsstunden je Woche im Beruf aktiv zu bleiben und den Anschluss nicht zu verlieren. Nicht zu vernachlässigen ist dabei, dass die Frauen ihren Job auch als befriedigend erleben, weil sie ihre Arbeit gut machen und stolz auf ihre Ergebnisse sein können. Halbtagskräfte übernehmen dann zwar nicht so viele Kunden wie ihre Kolleginnen, die ganztags arbeiten, sie können jeden Einzelnen aber trotzdem von A bis Z betreuen.

Mit Kosmetik-Berufen in die Selbstständigkeit

Sind Frauen von der Arbeit in der Familie und im Haushalt eigenständiges Entscheiden und Arbeiten gewohnt, dann legen sie vielfach Wert auf eigenverantwortliches Arbeiten, wie es ihnen eine selbstständige Tätigkeit bietet. Der Start in die Selbstständigkeit ist heute sogar mit recht geringem Eigenkapital machbar. Geschäftsideen, für die Frauen nicht einmal eigene Geschäftsräume brauchen, sind besonders gefragt. Viele Berufe aus der Kosmetik-Branche sind für solche Konzepte geeignet.

Eine Nageldesignerin oder eine Fußpflegerin kann beispielsweise jederzeit bei ihren Kundinnen vor Ort arbeiten. Für die Kunden ist das sehr praktisch, weil sie das Haus nicht einmal verlassen müssen, um die professionelle Behandlung zu genießen. Aber auch eine Leihköchin, eine Buchhalterin und Unternehmerinnen, die in den Büros anderer Unternehmen Ordnung schaffen, können ihre Aufgaben mobil oder in den eigenen vier Wänden sehr gut erfüllen. Alternativ zu diesem Modell können die Unternehmerinnen sich zeitweise in den Geschäftsräumen anderer Selbstständiger einmieten und auf diese Weise ihre Betriebskosten niedrig halten. So wird das wirtschaftliche Risiko, das jede Unternehmerin trägt, deutlich reduziert.

Sportlich unterwegs auf Mountainbikes mit Rückenwind

Foto:djd/Senglar.de

Foto:djd/Senglar.de

Elektrofahrräder liegen im Trend: Immer mehr Menschen setzen auf den zusätzlichen Antrieb durch einen Elektromotor

(mpt-13/46) Wer glaubt, dass Fahrräder mit Elektroantrieb nur etwas für Gelegenheitsradler, die es gerne bequem und gemütlich haben, sind, irrt gewaltig. Immerhin sind Elektrofahrräder längst keine Seltenheit mehr und haben inzwischen auch sportliche Mountainbiker und Radfahrer erreicht. So ist es unter Sportlern mittlerweile durchaus nicht mehr verpönt, mit der Unterstützung eines Elektromotors für zusätzlichen Schwung zu sorgen. Im Gegenteil: Immerhin erleichtert ein Pedelec-Motor das Vorwärtskommen nur dann, wenn man selbst aktiv in die Pedale tritt. Das heißt, dass selbst mit elektronischer Unterstützung noch Muskelkraft gefragt ist. Der elektrische Zusatzschub sorgt lediglich dafür, dass auch steile Anstiege oder längere Tagesetappen problemlos gemeistert werden können.

Trend zum Elektrofahrrad

Den Trend hin zum Elektrofahrrad belegen auch zahlreiche Statistiken. Schätzungen zufolge entschieden sich in Deutschland 2012 nämlich circa 380.000 Menschen für ein Pedelec, also ein Fahrrad mit Elektromotorunterstützung – das sind 230.000 mehr als noch vor drei Jahren. Diese Zahlen verwundern allerdings kaum. Immerhin bieten Elektrofahrräder gegenüber herkömmlichen Fahrrädern viele Vorzüge. Verstärkt entdecken dabei auch Mountainbiker und Radfahrer, die sportlich on tour sind, die Vorteile des Zusatzschubs durch einen Elektromotor – bei Steigungen ebenso wie auf Strecken im Gelände, die nur schwer aus eigener Kraft zu bewältigen sind. Zu beachten ist dabei allerdings, dass Pedelec heutzutage längst nicht mehr gleich Pedelec ist. So ist analog zur wachsenden Nachfrage auch das Angebot an Elektrofahrrädern deutlich gestiegen und reicht mittlerweile von Mountainbikes mit Elektromotor über Cross-Pedelecs bis hin zu Trekkingrädern mit Elektromotorunterstützung.

Sportlich unterwegs: Unterschiedliche Modelle für unterschiedliche Anforderungen

Wer sich für den Kauf eines Elektrofahrrads entscheidet, sollte seine eigenen Wünsche und Vorstellungen kennen und sich fundiert beraten lassen. So empfiehlt sich für den Weg ins Büro oder zum Einkaufen zum Beispiel ein robustes Cityrad, wohingegen Mountainbiker ein solides Modell benötigen – schließlich sind sie meist etwas wilder unterwegs. Bei langen Urlaubstouren wiederum sind Trekkingräder die richtige Wahl und für sportliche Ausflüge eignen sich die leichten Crossräder besonders gut. Eine Aufstellung aller Möglichkeiten hält beispielsweise der Fachbetrieb Senglar bereit (http://www.senglar.info).

Mehr Power im Gelände

Am wohlsten fühlen sich Mountainbiker fernab von Straßen im Gelände. Schließlich kann man dort zuerst steile Berge erklimmen und anschließend auf waghalsigen Trails gen Tal düsen. Da der Weg nach oben meist recht anspruchsvoll ist, ist vielen Fahrern der zusätzliche Antrieb durch den Elektromotor mehr als willkommen. Zur optimalen Unterstützung des Fahrers sollte das Pedelec-Mountainbike möglichst robust und gleichzeitig leicht sein. Übrigens: Wer schon ein qualitativ hochwertiges Fahrrad sein Eigen nennen kann, muss nicht unbedingt ein neues Elektrofahrrad kaufen. Spezielle Manufakturen rüsten vorhandene Räder nämlich nach individuellen Wünschen zum Pedelec auf.

Vorhandenes Fahrrad aufrüsten

Jeder, der spezielle Wünsche hat, kann sich somit ganz einfach sein individuelles Bike bauen lassen. "In Sachen Pedelecs ist heute fast alles möglich. Fahrradmanufakturen mit Liebe zum Detail setzen individuelle Wünsche um", bestätigt auch der Buchautor und E-Bike-Experte Jochen Treuz. Dank eines Nachrüstsatzes wird das vorhandene Fahrrad so zum Pedelec aufgerüstet. Dies hat den Vorteil, dass man im wahrsten Sinne des Wortes wesentlich preisgünstiger fährt, als bei einem Pedelec-Neukauf. Der Umbau lässt sich mit ein wenig Geschick übrigens sogar in Eigenregie durchführen – und das an einem einzigen Tag. Wem der Umbau zu "heikel" oder zu aufwendig ist, kann damit jedoch auch jederzeit eine Spezialmanufaktur wie etwa Senglar beauftragen.

Schneller Puls gefährdet Herzgesundheit

Foto: djd/pulsgesund.de

Foto: djd/pulsgesund.de

Risikopatienten sollten beim Check-up auch die Herzfrequenz überprüfen lassen

(mpt-47241). Ein hoher Blutdruck kann den Herzmuskel schädigen – das ist den meisten bekannt. Die wenigsten wissen jedoch, dass auch ein erhöhter Ruhepuls das Herz in Gefahr bringen kann. Um Herz-Kreislauf-Beschwerden vorzubeugen, wird von Experten empfohlen, auf die Pulsgesundheit zu achten und beim regelmäßigen Check-up auch die Herzfrequenz überprüfen zu lassen. Wie die Ergebnisse einer dänischen Studie zeigen, kann ein Puls von 70 Schlägen pro Minute und höher ein gesteigertes Herz-Kreislauf-Risiko nach sich ziehen. Neben Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) können Herzrhythmusstörungen und sogar Herzinfarkte mögliche Folgen sein.

Herzpatienten besonders gefährdet

Ein schneller Herzschlag kann vor allem für all jene gefährlich werden, die bereits von einer Vorschädigung des Herzens, wie beispielsweise einer Koronaren Herzkrankheit (KHK), betroffen sind. Neben Durchblutungsstörungen können auch Atemnot oder schmerzhafte Gefühle von Brustenge auftreten, die als Angina Pectoris bezeichnet werden. Bei Betroffenen, die unter Arterienverkalkung leiden, kann ein dauerhaft erhöhter Puls zu Störungen der Sauerstoffversorgung des Herzens bis hin zum Herzinfarkt führen. Experten wie etwa Dr. med. Norbert Smetak raten Betroffenen, ihre Lebensweise entsprechend anzupassen, um den Puls zu senken und damit die Sauerstoffversorgung des Herzens zu verbessern. Der Schirmherr der Initiative Pulsgesund (www.pulsgesund.de) rät, neben einer gesunden Ernährung auch auf regelmäßige Bewegung zu achten und Koffein, Tein und Nikotin weitgehend zu meiden, da sie anregen und den Puls beschleunigen können.

Pulssenker als Behandlungsoption

Herzpatienten mit einer Vorschädigung wie KHK oder Herzschwäche, bei denen derartige Veränderungen des Lebensstils häufig nicht ausreichen, empfiehlt Dr. Smetak, eine Behandlung mit Medikamenten in Erwägung zu ziehen. Im Unterschied zu Betablockern oder Calcium-Antagonisten sei bereits seit 2007 mit Ivabradin ein Wirkstoff auf dem Markt, der ausschließlich auf die Herzfrequenz wirke. In der internationalen Beautiful-Studie, an der 11.000 KHK-Patienten teilnahmen, konnte gezeigt werden, dass der Wirkstoff nur auf das Tempo der Herzfrequenz Einfluss nimmt und so den Ruhepuls senkt, ohne dabei die Schlagkraft des Herzens oder den Blutdruck zu beeinflussen.

Resümee

Wer sein Herz dauerhaft schützen möchte, sollte nicht nur seinen Blutdruck und die Cholesterinwerte im Blick behalten, sondern auch auf seine Herzfrequenz achten. Eine regelmäßige Kontrolle des Ruhepulses wird vor allem jenen empfohlen, die bereits mit Herzproblemen zu kämpfen haben. Sollte die Herzfrequenz regelmäßig mehr als 70 Schläge pro Minute betragen, ist es ratsam, den Arzt zurate zu ziehen und den Ruhepuls mit Lebensstiländerungen und/oder medikamentösen Therapien aktiv zu senken.

Elektrische Rollos erhöhen den Wohnkomfort

Foto: djd/erfal GmbH & Co. KG

Foto: djd/erfal GmbH & Co. KG

(mpt-48296). Dank des technischen Fortschritts ist die Bedienung von Rollos mit Elektromotor noch komfortabler geworden: Moderne Rollos haben durch Fernbedienung und Funk schon lange das lästige Auf- und Zuziehen per Hand hinter sich gelassen. Über das heimische WLAN-Netzwerk kann beispielsweise das "eRollo by Qmotion" jetzt auch mit Apps für Tablet-PCs und Smartphones bedient werden und bietet damit eine mobile und übersichtliche Weiterentwicklung der Funkbedienung. Durch das Einbinden des mobilen Endgerätes wird das Bedienen des Rollos bequemer, da das Öffnen und Schließen auch aus weiter Entfernung möglich ist. Das bringt außerdem mehr Sicherheit: Sind die Bewohner längere Zeit nicht zu Hause, können sie über die App die elektrischen Rollos aus der Ferne bedienen. Damit wirkt das Haus bewohnt, was Einbrecher abschreckt.

Arbeiten ohne das Stromnetz

Der federbalancierte Motorantrieb des eRollos ist sehr sparsam. Seine Kraft bezieht er aus handelsüblichen Batterien. Diese müssen nur alle zwei bis vier Jahre ersetzt werden. Damit sind die elektrischen Rollos nicht vom allgemeinen Stromnetz abhängig und können auch bei Stromausfall weiterarbeiten. Die Batterien und der Motor sind unsichtbar in die Welle integriert. Außerdem ist das kabellose eRollo dank der modernen Motortechnik kaum hörbar und passt damit in Räume wie Schlafzimmer und Arbeitsräume, in denen es möglichst leise sein soll. Natürlich kann das Rollo auch mit der Hand bedient werden. Ein sanfter Ruck senkt den Behang bis zur folgenden Halteposition herab. Das Rollo kann außerdem in ein bestehendes Heimnetzwerk eingepasst werden.

Unkompliziertes Montieren

Es ist möglich, das eRollo von erfal einfach in Bestandshäusern nachzurüsten. Durch die schnelle und einfache Clipmontage des Profils erfolgt der Einbau auch bei ungeübten Heimwerkern meist ohne Probleme. Nachträgliches Schlitzeklopfen oder eine mühselige Verlegung der Kabel ist nicht nötig. Nach der Montage ist der bereits eingestellte Antrieb sofort betriebsbereit. Die Fachhändlersuche auf www.erollo.de hilft dabei, Ansprechpartner vor Ort zu finden, denn das Produkt ist nur bei spezialisierten Fachgeschäften erhältlich und wird maßgefertigt.

Farbliche Vielfalt für jeden Raum

Designmöglichkeiten gibt es dabei viele: Der Rollostoff kann frei aus allen Varianten der erfal Rollokollektion gewählt werden. Da das Gehäuse des Modells in schlichtem Weiß oder Silber gehalten ist, bieten sich trendige und verspielte Muster an, vor allem für Kinder- und Schlafzimmer. Schlichte Eleganz ist dagegen im Büro gefragt, warme Farben sind vor allen in Wohnzimmern die passende Wahl. Das eRollo passt dabei auch an große Fensterflächen, denn die maximale Baugröße beträgt 300 mal 300 Zentimeter.

Für mehr Tipps und Empfehlungen, besuchen Sie unseren Multi-Blog

Darmkrebs – warum sich Vorsorge lohnt und wie man trotzdem damit leben kann – Experten-Chat

27. März 2014: Darmkrebs – warum sich Vorsorge lohnt und wie man trotzdem damit leben kann

Telefonnummer von 10 bis 16 Uhr: 0800 – 000 77 32

Chat-Portal http://experten-im-chat.de/

Darmkrebs ist mit jährlich rund 67.000 Neuerkrankungen die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Das Tückische daran ist, dass Darmkrebs anfangs kaum Beschwerden verursacht und daher oft unentdeckt bleibt. Ein gesunder Lebensstil trägt zwar dazu bei, einer Krebserkrankung vorzubeugen, ist aber alleine nicht ausreichend, da Erkrankungen und auch genetische Veränderungen Risikofaktoren für die Entstehung von Darmkrebs sind. Im Darmkrebsmonat März klären Experten über Fragen rund um die Darmkrebs-Früherkennung auf, denn früh erkannt, ist Darmkrebs fast immer heilbar. Für wen sind Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig und ab welchem Alter? Welche Vorsorgeuntersuchungen gibt es und werden diese von den Kassen übernommen? Welche Behandlungsmöglichkeiten bietet die moderne Medizin für Darmkrebspatienten in unterschiedlichen Krankheitsstadien? Was bedeutet Psychoonkologie und wie können Patienten und ihre Familien das Leben mit der Diagnose Darmkrebs am besten meistern? Antworten auf diese Fragen und weitere Informationen geben Experten am 27. März 2014 am Telefon und im Chat.

Am Telefon sowie im Chat sitzen:

• Professor Dr. med. Dirk Arnold, Ärztlicher Direktor der Klinik für Internistische Onkologie an der Klinik für Tumorbiologie Freiburg und Mitglied in nationalen und internationalen Fachgesellschaften. Sein Hauptinteresse gilt der Entwicklung moderner Behandlungskonzepte für Patienten mit gastrointestinalen Tumoren sowie optimierten Behandlungsstrukturen.
• Privatdozent Dr. med. Ullrich Graeven, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Gastroenterologie der Kliniken Maria Hilf Mönchengladbach und ehemaliger Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) in der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
• Dr. med. Friedrich Overkamp, Begründer der Praxis und Tagesklinik für internistische Onkologie & Hämatologie in Recklinghausen und Beirat ex officio der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie.

So macht Schule Spaß: Pläne und Pausen führen zu mehr Erfolg beim Lernen

47699/72

So macht Schule Spaß: Pläne und Pausen führen zu mehr Erfolg beim Lernen

(mpt). Wenn die Kids beim Lernen auf dem Schreibtischstuhl herumzappeln, dann wissen kluge Eltern, dass es höchste Zeit für eine Pause ist. Eine Viertelstunde kann, je nach Lernpensum, schon völlig ausreichen. Allerdings sollte der Nachwuchs sich in der Auszeit wirklich mit etwas völlig Anderem befassen. Das einseitige Stillsitzen können Kinder mit ausgiebigem Toben ausgleichen. Ist die Pause nur kurz, können die Schüler auch im Sitzen die Bein- und Armmuskulatur lockern und wieder anspannen. Alternativ ist auch ein kurzer Lauf auf der Stelle eine Bewegungsmöglichkeit. Beides ist eine gute Hilfe, um neue Konzentration für das Lernen zu finden und den Erfolg beim Lernen zu steigern. Manche Kinder haben mehr Spaß, wenn sie eine Weile nach draußen dürfen. Das ist zudem eine gute Gelegenheit, für ein paar Minuten das Fenster sperrangelweit zu öffnen. Die frische Luft bringt das Gehirn wieder auf Touren. Aber auch ein kleiner Spaziergang ist eine sinnvolle Angelegenheit.

Ganz wichtig ist, dass die Länge der Pause zum Pensum passt:

– Wer zehn Minuten gelernt hat, macht eine Mini-Pause von einer Minute.

– Dauerte die Lernzeit bereits eine halbe Stunde, folgen fünf Minuten Pause.

– Nach zwei Lern-Stunden ist eine richtige Tee-Pause angesagt, die 15 bis 20 Minuten dauern sollte.

– Und nach vier Lernstunden darf die Pause volle ein bis zwei Stunden dauern.

Obst, Wasser, Fantasie

Um anschließend wieder ans Lernen gehen zu können, sollten die Kids in der Pause viel trinken. Tee, Wasser, Schorle – das sind die richtigen Getränke, um dem Körper beim Lernen und in den Auszeiten genug Flüssigkeit zuzuführen. Wer nebenbei noch ein wenig Obst oder Rohkost isst, tut sich etwas Gutes. Neben Getränken und Energie ist auch eine Fantasiereise eine sinnvolle Maßnahme, um neue Kraft zu sammeln. Einfach auf den Boden legen, tief durchatmen, entspannen und an Ort und Stelle auf Fantasiereise gehen. Dazu die Augen schließen und im Geiste eine angenehme Situation heraufbeschwören, in der man sich rundum wohlfühlt. Je mehr Details man sich vor sein inneres Auge ruft, umso besser funktioniert dieser Trick.

Erfolg beim Lernen – mit Plan

Der Internetauftritt des Nachhilfeinstituts Studienkreis (www.studienkreis.de/infothek.html) bietet Schülern und Eltern in seiner Infothek guten Rat und pfiffige Tipps zum Lernen. Auch das "Lernen nach Plan" wird dort erklärt. Einen Lernplan kann sich mit der Anleitung jeder selbst erstellen. So sehen die Schüler, was sie schon gelernt haben und was sie noch vor sich haben. Als erstes muss man dafür feststellen, wie viel Zeit einem überhaupt zur Verfügung steht. Sind es beispielsweise fünf Tage, kann der Plan so aussehen:

1. Tag: Am ersten Tag ist die Wiederholung des Lernstoffs angesagt, der schon einmal gelernt wurde. Wissenslücken werden bei dieser Gelegenheit notiert. Zusätzlich werden Themen aus angrenzenden Bereichen erarbeitet.

2. Tag: Am zweiten Tag wird der Vortages-Stoff wiederholt – und zwar mündlich. Lücken werden wiederum dokumentiert. Dafür sollte rund eine Viertelstunde eingerechnet werden. Anschließend steht die erste Hälfte des weiteren, zu lernenden Unterrichtsstoffs auf dem Programm. Diese Inhalte werden schriftlich wiedergegeben. Außerdem werden weitere Informationen im Lexikon recherchiert.

3. Tag: Wieder wird wie am zweiten Tag vorgegangen. Allerdings erarbeiten sich die Schüler an diesem Tag die andere Hälfte des Lernpensums.

4. Tag: Wieder beginnt der Tag damit, das Pensum des Vortages zu wiederholen. Dafür wird rund eine Viertelstunde veranschlagt. Die folgende Dreiviertelstunde dient der Aufarbeitung aller Lücken der vergangenen Tage. Eine Recherche im Internet rundet die heutige Einheit ab.

5. Tag: Erst einmal wird der gesamte Stoff wiederholt. Zweimal 45 Minuten sind dafür in etwa zu veranschlagen. Danach informieren sich die Schüler weiter über ihr Thema, indem sie im Lexikon oder im Internet recherchieren. Das festigt den Lerneffekt, weil dabei ergänzende Verknüpfungen des Stoffs entstehen.

www.studienkreis.de

Mehr interessante Artikel finden Sie hier: Webinars-Excellence-Blog

Eine Karriere im Mittelstand bringt Sie schneller nach oben

Foto: djd/Peter Frischmuth/Wirtschaftsförderung Main-Tauber-Kreis

Foto: djd/Peter Frischmuth/Wirtschaftsförderung Main-Tauber-Kreis

In kleineren Unternehmen sind Mitarbeiter mehr als nur Rädchen im Getriebe

(mpt-13/278). Mittelständische Unternehmen aus der "Provinz" zeichnen sich durch Jobs für Menschen aus, die nicht nur ein Rädchen im Getriebe sein wollen. Man nennt sie "hidden champions": Unternehmen, deren Namen nur wenige kennen und die dennoch in ihrer jeweiligen Branche Weltmarktführer sind. Solche "hidden champions" befinden sich etwa im Main-Tauber-Kreis im Norden des Bundeslands Baden-Württemberg. Die Gegend gehört zum Ländlichen Raum und ist dennoch ein optimaler Standort für Unternehmen. In den dort angesiedelten Unternehmen finden junge, dynamische und aufstiegsorientierte Beschäftigte attraktive Stellen und beste Karrierechancen im Mittelstand.

Kleine Unternehmen handeln flexibler als Großkonzerne

"Mittelständler stehen für viel Eigenverantwortung, eine flache Hierarchie, wenig Bürokratie und für kurze Entscheidungswege", meint Reinhard Frank, Landrat des Main-Tauber-Kreises. Idealerweise würden Jungmanager, Ingenieure oder Informatiker im Mittelstand sogar eine familiär geprägte Atmosphäre vorfinden. "Diese Firmen agieren flexibler und können deshalb oft viel dynamischer als die großen Konzerne wachsen", betont Reinhard Frank. Moderne mittelständische Unternehmen seien auch global aktiv – aber deutlich weniger bürokratisiert als die großen Konzerne.

Der Main-Tauber-Kreis liegt unter Verkehrsgesichtspunkten zentral an der Verbindung des nördlichen Baden-Württemberg zum Freistaat Bayern. Dafür, dass die besten Karrierechancen im Mittelstand bestehen, kann man die Region als Vorzeigebeispiel bezeichnen. "Wir verfügen über eine ausgezeichnete Infrastruktur, sind sehr familienfreundlich und befinden uns in der sehr reizvollen Landschaft ,Liebliches Taubertal'. Hier machen andere Urlaub", hebt der Wirtschaftsdezernent des Main-Tauber-Kreises, Jochen Müssig, die Vorzüge der Region heraus. Insbesondere jedoch würden die Produkte der Unternehmen aus dem Wirtschaftsraum die besten Botschafter für die Region darstellen. Was man kaum erwarten könnte: Der Main-Tauber-Kreis ist statistisch der Wirtschaftsraum mit der bundesweit gesehen fünfthöchsten Dichte an Weltmarktführern. Alle Informationen zu dieser Region gibt es unter Telefon 09341-82-5708 und unter main-tauber-kreis.de im Internet.

Beispiele für Erfolgsstorys

Beste Karrierechancen im Mittelstand bieten etwa Weltmarktführer wie die Industronic GmbH & Co. KG in Wertheim. Sie stellt Kommunikations- und Sicherheitsanlagen her, die auf Bohrinseln, in Chemie-, Stahl- oder Kraftwerken verwendet werden. Herausragende Forschung ist ebenfalls im Main-Tauber-Kreis zu finden – beispielsweise im Fraunhofer-Institut für Silicatforschung in Bronnbach in der Nähe von Wertheim. Dass weltweit Allergiker wieder durchschnaufen können, daran haben die Zuluftfilter der Systemair GmbH aus Boxberg einen großen Anteil.

"Fast jeder Deutsche dürfte bereits einmal in der Schule auf Stühlen der Vereinigten Spezialmöbelfabriken GmbH aus Tauberbischofsheim gesessen haben", würdigt Landrat Reinhard Frank ein weiteres Paradebeispiel für eine sehr erfolgreiche Entwicklung. Das Unternehmen alfi aus Wertheim wiederum darf sich Marktführer bei Premium-Isolierkannen nennen. Ungefähr zwei Millionen Isolierkannen, -becher und -flaschen setzt die Firma aus dem Main-Tauber-Kreis pro Jahr in der ganzen Welt ab.

Mit etwa 880 Beschäftigten hat die Michael Weinig AG in Tauberbischofsheim als Produzent von Maschinen und Anlagen für die Massivholzbearbeitung einen nicht zu unterschätzenden Verdienst am großen Erfolg des Main-Tauber-Kreises. Das kann man auch von der Bartec GmbH aus Bad Mergentheim behaupten. Sie vertreibt ihre Produkte im Bereich industrieller Sicherheitstechnik für Bereiche, die explosionsgefährdet sind, weltweit.